Jahresbericht 2019

In diesem Jahr haben wir nach vielen Schwierigkeiten und Enttäuschungen mit den Menschen vor Ort unser Engagement in Rumänien schweren Herzens beendet. Fast gleichzeitig erhielten wir eine Anfrage aus der Slowakei mit der Bitte um Hilfe. Wir entschlossen uns einen Transport zu wagen. So fand im Januar 2019 der letzte Transport aus Rumänien statt und im März kamen die ersten Hunde aus der Slowakei. Wir empfanden die Zusammenarbeit mit den Slowaken vor Ort als sehr angenehm und die Hunde welche kamen, hatten ein gutes Wesen und einen zufriedenstellenden Gesundheitszustand. Deshalb vertieften wir die Kollaboration mit der Slowakei und es folgten noch vier weitere Transporte. Auf den letzten beiden Transporten kamen auch noch Katzen dazu. Insgesamt vermittelte HdT 100 Hunde und 250 Katzen im Jahr 2019. Im Juli begann HdT mit dem Verein Fellnasen im Glück zusammenzuarbeiten. Wir haben uns gegenseitig unterstützt.

Auch finanziell sind wir zufrieden mit dem vergangenen Jahr. Dank Mitgliederbeiträgen, Spenden und unseren Benefizanlässen, Konzert in Aarau mit Ludo Bandelier, Tierischer Markt, Flohmarkt und Weihnachtsguetzliverkauf konnten wir immer alle Rechnungen bezahlen und auch noch die Shelter in der Slowakei mit Kastrationen, medizinischer Versorgung der Tiereund Futter unterstützen.

Leider hatten wir auch Rückschläge: In der Katzenstation im Jura brach der Calizivirus aus und konnte nicht unter Kontrolle gebracht werden. Deshalb mussten wir auch hier die Zusammenarbeit schweren Herzens beenden. Im Elsass wurde zusammen mit Katzenvereinen eine Kastrationsaktion aufgegleist. Eine Schweizer Tierärztin stellte sich gratis zur Verfügung. Leider war das Koordinieren des Fangens so vieler Katzen zum gleichen Zeitpunkt extrem schwierig. Deshalb musste die Aktion verschoben werden. Zu guter Letzt musste unsere Handelsbewilligung per Ende Jahr erneuert werden. Das Veterinäramt Zug machte zur Bedingung, dass wir ein eigenes Tierheim mit Quarantänestation im Kanton Zug haben müssten, was ein Ding der Unmöglichkeit ist. So endete das Jahr für uns mit einem Desaster. Der Verein stand ohne Handelsbewilligung da.

Spendenaufruf
Leider haben einige Hunde aus der Slowakei mit Herzwürmern zu kämpfen. Der Herzwurm ( Dirofilaria immitis) wird durch etliche Arten von Stechmücken übertragen. Er siedelt sich im Herz und der Lunge an und gibt seine Larven in den Blutkreislauf ab. Da diese kleinere Blutgefässe verstopfen,  kommt es zu einer mangelnden Sauerstoffversorgung von Lunge, Leber und Niere. Ein Herzwurmbefall kann also nicht zur zu Herzversagen, sondern auch zu tödlichen Funktionsstörungen anderer Organe führen.  Vor einer Einreise in die Schweiz werden die Hunde auf Herzwürmer getestet und die Adoptanten entsprechend informiert. Ist der Herzwurmtest positiv, wird in der Schweiz ein zweiter Test durchgeführt. Zeigt dieser ebenfalls einen Herzwurmbefall an, muss eine langwierige und teure Behandlung begonnen werden: Im ersten Monat erhält die Fellnase jeden Tag Tabletten (Doxycyclin). Danach wird das erste Mal das Herzwurmmedikament gespritzt (Immiticide). Einen Monat später folgen die 2. und 3. Spritze. Dazwischen muss gewährleistet sein, dass der Hund strikt ruhig gehalten wird. Dies weil durch das Abschwemmen der Würmer, eine Thrombosegefahr für den Hund besteht. Danach wird für mögliche letzte Larven Milbenmax/Moxiclear o.ä. gegeben und nach 3 bis 6 Monaten noch einmal beim Tierarzt getestet, ob noch Herzwürmer vorhanden sind. Erst dann ist der Prozess abgeschlossen. Danach sind die Hunde vollständig gesund und bekommen auch keine Herzwürmer mehr. Die Behandlung (Medikamente+Tierarztkosten) ist sehr teuer und wird vollständig vom Verein übernommen. Die Kosten pro Hund belaufen sich auf ca. Fr. 1'500.00 bis Fr. 2'000.00 (je nach Grösse und Gewicht). Dies vor allem aufgrund des teuren Medikaments Immiticide. Im Moment sind 14 (!) Hunde in Behandlung. Wir wussten schon im Voraus, dass es teuer wird. Trotzdem kommen wir langsam an unsere Grenzen mit diesen oder möglichen weiteren Behandlungen. Wären die Hunde jedoch in der Slowakei geblieben, wären sie heute vermutlich schon tot. In der Slowakei können die Hunde mit Herzwürmer nicht behandelt werden, da die nötigen Medikamente nicht zugelassen sind.  Die Fr. 10'000.00 wären für uns und die Hunde eine RIESENGROSSE Hilfe, auch wenn es nicht die gesamten Auslagen deckt.  Vielen DANK schon im Voraus, an jede einzelne Spende! Dadurch können weiterhin Herwurmbehandlungen durchgeführt und Leben gerettet werden.   
Spendenaufruf
Die Vereine Amis des chats, Sterilise ton chat und Hilf dem Tier haben sich zusammengeschlossen, um das Elend der Katzen im Elsass effizienter bekämpfen zu können. Unser Ziel ist kastrieren, kastrieren, kastrieren. Wir möchten auch Katzen aufnehmen, welche besondere Hilfe brauchen, Welpen, alte und/oder verletzte Tiere. Diese werden behandelt, geimpft, kastriert und dann an geeignete Lebensplätze vermittelt. Deshalb sind wir auf der Suche nach einer Liegenschaft oder einem Grundstück, um dort eine Katzenauffangstation aufzubauen. Geplant ist auch ein Medizinzimmer, in dem wilde Katzen kastriert werden können. Einmal im Monat sollen Besitzer ihre Katzen zur Gratissterilisation bringen dürfen. Wir sind überzeugt, dass es uns so gelingt, das Katzenelend stark einzudämmen. In einem weiteren Schritt soll auch Raum geschaffen werden für die Aufnahme von Hunden in Not. Wir bitten Sie nun um Hilfe. Würden Sie uns einen Teilbetrag spenden?  Jeder Rappen zählt. Je nach Preis der Liegenschaft brauchen wir im Ganzen zwischen 50000 und 100000 Euro, um das Projekt zu realisieren.   Verein Amis des Chats, gegründet 2016, ist tätig im Elsass und hat sich als Ziel gesetzt, die grosse Not der zahlreichen Streunerkatzen zu verbessern. Die Kastrationen stehen dabei im Vordergrund, aber es wird auch Hilfe für ausgesetzte Katzen, verletzte Tiere, kleine Kätzchen von wilden Katzen geleistet. Aktionsradius ist das südliche Elsass. www.facebook.com/amischat Verein Sterilise ton Chat, gegründet 2018, ist ebenso tätig im Elsass. Die Mission ist, den Streunerkatzen zu helfen und die Augen nicht vor dem Elend zu verschliessen. V.a. die unzähligen Katzen in Mulhouse, aber auch aus dem ganzen Umland, sollen kastriert und wenn nötig medizinisch betreut werden. Verein Hilf dem Tier, gegründet 2013, engagiert sich für Katzen aus dem Elsass und dem Schweizer Jura und für Hunde aus der Slowakei. Ziel ist es, das Übel an der Wurzel anzupacken. Organisiert und beteiligt sich finanziell an Kastrationsaktionen, www.hilfdemtier.ch     Über eine Kontaktaufnahme würden wir uns sehr freuen. Gerne geben wir Ihnen weitere Informationen.   Corinne Brunner, Hilf dem Tier, brunner.corinne12@bluewin.ch , 0041 79 441 44 17 (deutsch) Hafida Lamrit, Sterilise ton Chat, hafida.lamrit@gmail.com, 0033 6 83 79 12 62 (französisch) Dagmar Wenger, Amis des Chats, Dagmar.Wenger@gmx.ch, 0033 3 89 89 83 69 (französisch und deutsch)   Unsere Vereine werden alle ehrenamtlich betrieben.
Papi
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Hilfe wer gibt dem armen Papi ein Gnadenplatz?
Vinci (w 11j) & Timi (m 13j)
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Aufenthaltsort: Schweiz Herkunft: Schweiz Vermittelnde Organisation: Privatvermittlung / Hilf dem Tier leistet Vermittlungshilfe ———————————————— ————————————————— Timi, männlich, Geb. 05.2007, kastriert Vinci, weiblich, Geb. 04.2009 Aufenthaltsort in Uster Suchen per sofort ein liebevolles Zuhause. ————————————————— ———————————————— Timi und Vinci sind sehr verschmuste, friedliche und anhängliche Katzen. Aktuell lebt Timi mit seiner Tochter Vinci in Uster bei einer Familie die sich schweren Herzens von der kleinen Katzenfamilie trennen muss. Leider hat sich herausgestellt, dass der Sohn der Familie allergisch auf Katzen reagiert.  Der hübsche Kater Timi ist sehr sensibel und wünscht sich daher ein ruhiges Zuhause gemeinsam mit seiner Tochter Vinci. Vinci ist unabhängiger und geniesst das Leben sehr als Freigängerin, geniesst aber auch gerne warme Stunden in der Stube.  Wir wünschen uns für die beiden Schmusetiger ein neues Zuhause und eine 2. Chance, wo sie nach einer genug langen Eingewöhnungszeit ihr Leben wieder als Freigänger, fern ab von Hauptstrassen und Zuggleisen im Grünen geniessen dürfen. Bei Interesse bitte unseren Fragebogen ausfüllen. Wir werden uns so schnell wie möglich bei Ihnen melden. Die Katzen dürfen gerne nach unserer Prüfung des Fragebogens sowie nach Rücksprache mit uns ihn ihrem jetzigen Zuhause besucht werden.  
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