Dienstag, 7. August 2018

Transport 29.06.2018

Yane Yane Tommy Tommy Sidney Schimanski Schimanski Schimanski Piet, Schimanski und Jojo Nori Nori Nori Nori Nero Kyra Jojo Jojo Jojo Flame Flame und Cookie Cookie Flame Amadeus

Mit unserem Juni Transport haben wieder einige Glückspilze den Sprung in eine bessere Zukunft geschafft. Beim Aussteigen aus dem Transporter sind sie meist noch sehr unsicher, doch wie sich mittlerweile gezeigt hat, haben wir wieder mal ganz tolle Fellnasen erwischt, die ihren Besitzern viel Freude bereiten werden.

Einige sind bereits in ihren Familien angekommen, einige andere warten noch.

Auch dieses Mal wurden wir beim Entladen der Hunde von der Polizei aufgehalten, die uns - wie schon so oft - auf Herz und Nieren geprüft hat. Selbstverständlich geht bei uns alles mit rechten Dingen zu und wir konnten alle notwendigen Papiere und Bewilligungen vorweisen.

Trotzdem entsteht in solchen und auch anderen Situationen immer wieder die Diskussion um den Import von Auslandshunden. "In den Schweizer Tierheimen gibt es doch genug Hunde, die ein Zuhause suchen."

Dazu einmal die Gedanken von unserer Seite:
1.Kein Hund in einem Schweizer Tierheim muss Hunger, Durst, Kälte oder unter Hitze leiden
2. Kein Hund in einem Schweizer Tierheim stirbt einen langsamen, elenden Tod, weil er von Krankheiten geplagt ist, die nur entstehen, weil er zusammengepfercht auf engstem Raum mit anderen kranken Tieren verbringen muss
3. Kein Hund in einem Schweizer Tierheim stirbt an Parasiten, man die man leicht mit Medikamenten bekämpfen könnte.
4. Kein Hund in einem Schweizer Tierheim muss panisch in der Ecke hocken, weil er jederzeit von Stärkeren attackiert werden könnte.
5. Viele Schweizer Tierheime nehmen ebenfalls Auslandshunde auf, da sie sonst keinen Zulauf haben. Sonst hätten sie nämlich nur Problemfälle, die nur schwer zu vermitteln sind.

Wir sind der Meinung, dass Tierschutz über die Landesgrenze hinaus geht und zwar dort, wo Hilfe benötigt wird. Ob das Hunde in Rumänien sind oder Katzen im Schweizer Jura. Wir helfen da, wo wir wollen.

Es gibt genug Orte, wo man sich einbringen kann, um das wieder gut zu machen, was andere verbockt haben. Hauptsache, man macht etwas - am besten Zuhause UND an einem anderen Ort!!

Milli und Spikey
Geimpft
Gechippt
Kastriert
Notfall
Ein Herz und eine Seele! Und ganz sicher auch was für das Herz und für die Seele ist diese kleine Liebespaar Spikey und Millie… Man kann die beiden einfach nur liebhaben. Außer sich vor Freude wuseln sie einem um die Füße und können es kaum glauben, dass sie Ansprache und Streicheleinheiten bekommen. Sie grunzen vor Wonne, wenn ihnen der Bauch massiert oder unter der Dusche der Dreck des Shelters abgespült wird. Alles ist toll! Spikey noch mit etwas Misstrauen, aber Millie ist voll im Hier und Jetzt. Millie ist mit ihren 28cm Schulterhöhe und 8,3kg die kleinere des Paares und Spikey misst sogar stolze 33cm mit 9,6kg. Beide sind geschätzte 6-7 Jahre alt und noch aktiv. Sie laufen sehr gut an der Leine und sind fast stubenrein. Es passieren nur kleine Malheurs. Aber wenn man mit beiden regelmäßig rausgeht, klappt es bereits sehr gut. An der Leine laufen sie so gut wie immer parallel, oft mit Körperkontakt. Sie sind unzertrennlich und sehr aufeinander eingespielt. Wie ein altes Ehepaar. Sie liegen auf- und übereinander, spielen, raufen, fressen aus einem Napf und zicken sich bei allem nie an. Eine Trennung würde die beiden zerbrechen lassen. Sie sind keine Hunde für Anfänger oder ältere Menschen, die nicht mehr körperlich sehr fit sind. Sie fordern ihre Gassirunden und auch die volle Aufmerksamkeit. Ein Training wird nötig sein und vor allem Spikey muss noch Vertrauen und Sicherheit vermittelt bekommen. Bei Anfängern sehe ich die Gefahr, dass sie an der Leine zu „Leinenbeissern“ werden könnten und Spikey zum Dauerkläffer, weil sich beide ausgeliefert an der Leine dann selber helfen müssten. Daher ist es sehr wichtig, dass die Menschen sie führen und schützen und nicht die „Führung“ den Hunden überlassen. Dann hat man 2 Goldstücke, die einem auf Schritt und Tritt folgen, sehr verschmust sind und einfach auch wunderschön aussehen. Sie sollten in ein Haus mit Garten, wo es nicht so doll stört, wenn Spikey anfangs noch bellen wird. In einer Mietswohnung wäre zu viel Unruhe und Geräusche, die beide anschlagen lassen würden. Stadthunde sind es auf keinen Fall. Katzen haben beide ein paar mal gesehen und beide haben interessiert geschaut. Spikey hätte nichts gemacht, wenn Millie nicht angefangen hätte zu bellen. Daher denke ich, dass man die beiden gut an Katzen gewöhnen könnte mit etwas Geduld.   Millie Millie ist die abenteuerlustige in der Beziehung. Sie kam in Deutschland an, hat ihren Korb, das Futter und ihr neues Zuhause auf Zeit gesehen und hat sofort verstanden, um was es geht: Ihr neues Leben hat begonnen! Vorbei die Zeit der Enge, Lautstärke und Hungernot. Jetzt starten die guten Zeiten Sie ist extrem schlau und hat bereits am 2. Tag gelernt, dass Geschirr anziehen Gassi gehen bedeutet. Stramm sitzt sie vor einem und lässt sich in Ruhe das Geschirr anziehen. Dann schnell zur Tür und los geht’s. Draußen findet sie alles toll, spannend und interessant. Sie läuft und läuft und wäre sicher auch gut geeignet für Agility oder Mantrailing. Trotz ihrer kleinen Größe. Sie möchte entdecken und alles nachholen, was ihr bisher gefehlt hat. Aber natürlich immer mit Spikey in ihrer Seite. Millie ist verträglich mit allen Hunden und sehr neugierig. Gerne möchte sie spielen, aber das geht mit der kurze Leine aktuell noch nicht. Von Menschen lässt sie sich gerne streicheln und sitzt auch gerne mal auf dem Schoß. Spikey Spikey ist noch sehr unsicher und hat vor vielen fremden Dingen Angst. Er braucht viel Schutz und einen erfahrenen Hundehalter, der seine Situationen sieht und ernst nimmt. Wenn ein Fahrrad oder ein fremder Hund auf ihn zukommt, bekommt er aktuell noch Panik und möchte weglaufen oder er fängt an zu bellen. Wichtig ist dann, dass er auf die Schutzseite genommen wird, der Mensch muss immer zwischen ihm und dem Objekt der Angst sein. Beruhigen kann man ihn gut, indem man zu ihm runter geht und ihn hält und ruhig streichelt. Dann ist in ein paar Minuten alles ok für ihn. Würde man ihn in so einer Situation schimpfen, würde seine kleine Welt zusammen brechen und sein Verhalten noch in die falsche Richtung verstärkt werden. Wichtig ist Verständnis und etwas Geduld. Mit anderen Hunden ist er sozial und verträglich. Er braucht nur seine Zeit, um sie kennenzulernen und bellt anfangs viel, aus Unsicherheit. Die Zusammenführung klappt gut, durch gemeinsames Gassigehen und wenn er hinterherlaufen kann und in Ruhe alle abschnüffeln darf. Bei fremden Menschen ist er vorsichtig und braucht ein paar Minuten für die Akklimatisierung. Dann darf ihn auch jeder streicheln. Spikey sieht aus wie ein kleiner Löwe und hat tolles langes glänzendes Fell. Aber sein Löwenherz ist noch nicht mutig genug.    
Rufus
Geimpft
Gechippt
Kastriert
Notfall
RUFUS – ca. 4 Jahre Bistrita, Rumänien. Rufus lebte lange an der Kette im öffentlichen Tierheim von Baia Mare. Er befand sich in einem Teufelskreis. Er hatte einen Besitzer, der ihn abgegeben hat. Auch dort lebte er an der Kette und war selbstverständlich oft frustriert. Das ist kein schönes Leben für einen Hund. Und es ist offensichtlich, dass Rufus in seinem Leben schon viel Hunger gehabt hat, der nicht gestillt wurde. Er ist klapperdürr und jede einzelne Rippe ist zu sehen. Daher wurde der schöne Rüde auch sicher ab und zu mal ungemütlich und gilt daher als unverträglich. Leider schätzen die Rumänen sein Verhalten völlig falsch ein…. Wir konnten Rufus von der Kette befreien und in das private Tierheim Tora umsetzen lassen. Hier hat er aber leider auch nur einen kleineren Zwinger und muss draußen leben. Aber er genießt sein Leben ohne Kette. Rufus geht schon gut an der Leine spazieren und zeigt sich als sehr verkuschelt und freundlich anderen gegenüber. Auch ein bisschen zugenommen hat er glücklicherweise schon. Mit anderen Hunden ist er verträglich. Rufus wird auf etwa 4 Jahre geschätzt und ist ein Malinois-Mix. Er braucht viel Auslastung und Beschäftigung, aber auch Menschen die sich um ihn sorgen, ihm Streicheleinheiten und vor allem auch regelmäßige Mahlzeiten schenken. All das kennt er nicht und vermisst es schmerzlich. Rufus ist in einem artgerechtem Zuhause sicher ein eher anspruchsvoller Rüde. Malinois gelten als gelehrige, fleißige aber auch wachsame Hunde. Es ist also unumgänglich, mit Rufus zu trainieren und ihm mit liebevoller Konsequenz dieses neue Leben beizubringen. Rufus möchte sowohl körperlich als auch mit Nasen- und Denkspielchen ausgelastet werden. Er ist ca. 60 – 65 cm groß. Für Rufus wäre ein Zuhause mit wenig Bezugspersonen und ohne andere Hunde perfekt. Für Rufus suchen wir ein erfahrenes Zuhause, das ihm die nötige Souveränität und Sicherheit gibt, die er benötigt. Rufus ist ein großer Rüde, der sicher auch mal stürmisch sein kann. Daher sollten Kinder in jedem Fall älter, standfest und vernünfigt sein. Für Rufus wäre ein Zuhause mit wenig Bezugspersonen und ohne andere Hunde perfekt. Rufus vereinnahmt seine Bezugsperson sehr und würde einen Zweithund daher wahrscheinlich eher nicht akzeptieren.   Unser Rufus ist kastriert, gechipt, geimpf, entwurmt und entfloht. Er besitzt seinen EU-Heimtierausweis und wird nur nach positiver Vorkontrolle gegen eine Schutzgebühr vermittelt. Rufus ist ausreisefertig und kann jederzeit in sein neues Zuhause ziehen.   Wer schenkt Rufus endlich ein artgerechtes Zuhause?
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