Montag, 30. Oktober 2017

I care for you

   

 

Liebe Spenderinnen und Spender

Die Freude war gross, als im November 2016 die ersten Hunde aus dem Shelter Faurei (Rumänien) hier in der Schweiz angekommen sind. Unser ganzer Verein war mit Herzblut dabei, den Fellnasen ein liebevolles, neues, sicheres Zuhause zu suchen.

Bereits beim Transport vom Januar 2017 wurden Probleme sichtbar. Einige der über 100 geretteten Hündinnen waren nur teilkastriert und mussten in der Schweiz nachkastriert werden. Die folgenden Wochen waren geprägt von schlechten Nachrichten. Wir wurden vom Shelter Faurei informiert, dass das Tierheim geschlossen wird und alle Hunde getötet werden sollen.

Mit vereinten Kräften, viel Zeit- und Nervenaufwand haben wir es geschafft: Alle Hunde des heruntergekommenen Tierheim konnten dem sicheren Tod entkommen und viele davon sind jetzt in der Schweiz!

Bevor wir die letzten Transporte organisierten, wurden sicherheitshalber alle Hündinnen im Tierspital Bukarest einem Hormontest unterzogen. Somit wollten wir sicherstellen, dass die Hündinnen vollständig kastriert sind und unser Verein "Hilf dem Tier" die Fellnasen mit gutem Gewissen vermitteln kann. 

Leider mussten wir nach dem Transport in die Schweiz feststellen, dass trotz diesen Hormontesten auch die Hündinnen der restlichen Transporte nicht alle vollständig kastriert wurden. Der zuständige Tierarzt in Faurei war vollkommen inkompetent und hat bei der Kastration der Hündinnen gepfuscht. Bei vielen Hündinnen hat er die Eileiter und zum Teil ein Stück der Gebärmutter nicht entfernt. Die Folge ist, dass diese Hündinnen läufig werden und teilweise schwerste Entzündungen im Bauchraum entstehen. Einige der Hündinnen mussten sogar notfallmässig nachkastriert werden. Diese Situation war leider für uns nicht vermeidbar und wir versuchten mit allen Kräften, das Beste daraus zu machen.

Selbstverständlich werden wir alle diese Hündinnen nachkastrieren lassen. Vor jeder Nachkastration erfolgt ein Ultraschall um sicher zu gehen, dass die Operation wirklich nötig ist. Für den Ultraschall und vor allem für die Nachkastration entstehen jedoch enorme, finanzielle Belastungen für uns.

  • Die Kosten pro Hündin betragen im Schnitt ca. Fr. 1'000.00

Unser Verein existiert von Mitgliederbeiträgen und Spenden. Alle Vereinshelfer arbeiten ehrenamtlich. Einzig infolge Geldproblemen einen Rückzieher zu machen kommt für uns nicht in Frage. Wir geben unser Allerbestes, sind jedoch auf Mithilfe angewiesen.

Eine Kastration kostet zwischen CHF 600 und CHF 800

Eine Not-Operation kostet CHF 1'000

Die Nachoperationen sind für die Tiere überaus belastend und für die Tierärzte schwierig, weil sie oftmals die falsch, oder nicht genügend herausoperierten Eileiter im Bauchraum suchen müssen. Oft ist der Bauchraum, infolge der verpfuschten Kastrationen, vereitert, die Hündinnen schweben in akuter Lebensgefahr und leiden unter Schmerzen.

Mit Ihrem Beitrag unterstützen Sie uns, so dass wir die notwendigen Nachkastrationen und Not-Operationen durchführen können!

 

Vielen Dank für Ihre wertvolle Unterstützung!

Hier ist der Link zu i care for you

https://www.icareforyou.ch/icfy/src/#!/projectdetail/4219/gerettete-fellnasen-brauchen-deine-hilfe

Charlie
Geimpft
Gechippt
Kastriert
Handicap
Notfall
CHARLIE – American Bulldog – ca. 2,5 Jahre Camarasu, Rumänien. Charlie lebt schon seit längerem in Camarasu. Ursprünglich hatte er eine Familie. Gekauft als Welpe, irgendwann war die Familie überfordert mit dem Kraftpaket. Nun wartet er in Camarasu auf sein Glück… Charlie ist vermutlich ein reinrassiger American Bulldog. Er wurde als solcher gekauft, hat allerdings keine Papiere. Als American Bulldog wird er in einigen Bundesländern (z.B. Bayern und Brandenburg) auf einer Rasseliste der Kategorie 2 aufgeführt. Er hat die Möglichkeit einen Wesenstest abzulegen, was ihn von Leinen- und Maulkorbpflicht befreit und die Voraussetzung für seine Einreise ist. Charlie ist in einem erbärmlichen Zustand. Er leidet sehr, dass er von seiner Familie verstoßen wurde und er hat stark abgenommen und an Lebensfreude verloren. Wir schätzen das Charlie um die 55 cm Schulterhöhe. Aktuell wiegt er nur noch etwa 22 kg. Charlie ist ein wandelndes Skelett und muss dringend aufgepäppelt werden. Er ist ein lieber, verschmuster und verträglicher Rüde. Er läuft frei im Hof mit den anderen Hunden und es funktioniert gut. Er zeigt Futterneid. Darauf sollte man sich in jedem Fall einstellen. Mit Training ist es sicherlich zu verbessern. In seiner Familie hat Charlie mit Kindern zusammengelebt und er war sehr lieb mit ihnen. Trotzdem sollten sie aufgrund seiner Größe und seiner Kraft in jedem Fall im jugendlichen Alter sein. Auch ein Basiswissen oder gar Erfahrung mit einer solchen Rasse sind wünschenswert. American Bulldogs sind selbstbewusste, durchsetzungsfähige und energische Hunde, die aber auch eine freundliche und sanfte Seite haben. Daher müssen sie in jedem Fall gut vermittelt werden. Charlie ist etwa 2,5 Jahre alt. Außerdem ist er auf dem linken Auge erblindet. Dieses wird wahrscheinlich noch in Rumänien operativ entfernt.   Wer verliebt sich in Charlie und schenkt ihm ein artgerechtes Leben?
Rufus
Geimpft
Gechippt
Kastriert
Notfall
RUFUS – ca. 4 Jahre Bistrita, Rumänien. Rufus lebte lange an der Kette im öffentlichen Tierheim von Baia Mare. Er befand sich in einem Teufelskreis. Er hatte einen Besitzer, der ihn abgegeben hat. Auch dort lebte er an der Kette und war selbstverständlich oft frustriert. Das ist kein schönes Leben für einen Hund. Und es ist offensichtlich, dass Rufus in seinem Leben schon viel Hunger gehabt hat, der nicht gestillt wurde. Er ist klapperdürr und jede einzelne Rippe ist zu sehen. Daher wurde der schöne Rüde auch sicher ab und zu mal ungemütlich und gilt daher als unverträglich. Leider schätzen die Rumänen sein Verhalten völlig falsch ein…. Wir konnten Rufus von der Kette befreien und in das private Tierheim Tora umsetzen lassen. Hier hat er aber leider auch nur einen kleineren Zwinger und muss draußen leben. Aber er genießt sein Leben ohne Kette. Rufus geht schon gut an der Leine spazieren und zeigt sich als sehr verkuschelt und freundlich anderen gegenüber. Auch ein bisschen zugenommen hat er glücklicherweise schon. Mit anderen Hunden ist er verträglich. Rufus wird auf etwa 4 Jahre geschätzt und ist ein Malinois-Mix. Er braucht viel Auslastung und Beschäftigung, aber auch Menschen die sich um ihn sorgen, ihm Streicheleinheiten und vor allem auch regelmäßige Mahlzeiten schenken. All das kennt er nicht und vermisst es schmerzlich. Rufus ist in einem artgerechtem Zuhause sicher ein eher anspruchsvoller Rüde. Malinois gelten als gelehrige, fleißige aber auch wachsame Hunde. Es ist also unumgänglich, mit Rufus zu trainieren und ihm mit liebevoller Konsequenz dieses neue Leben beizubringen. Rufus möchte sowohl körperlich als auch mit Nasen- und Denkspielchen ausgelastet werden. Er ist ca. 60 – 65 cm groß. Für Rufus wäre ein Zuhause mit wenig Bezugspersonen und ohne andere Hunde perfekt. Für Rufus suchen wir ein erfahrenes Zuhause, das ihm die nötige Souveränität und Sicherheit gibt, die er benötigt. Rufus ist ein großer Rüde, der sicher auch mal stürmisch sein kann. Daher sollten Kinder in jedem Fall älter, standfest und vernünfigt sein. Für Rufus wäre ein Zuhause mit wenig Bezugspersonen und ohne andere Hunde perfekt. Rufus vereinnahmt seine Bezugsperson sehr und würde einen Zweithund daher wahrscheinlich eher nicht akzeptieren.   Unser Rufus ist kastriert, gechipt, geimpf, entwurmt und entfloht. Er besitzt seinen EU-Heimtierausweis und wird nur nach positiver Vorkontrolle gegen eine Schutzgebühr vermittelt. Rufus ist ausreisefertig und kann jederzeit in sein neues Zuhause ziehen.   Wer schenkt Rufus endlich ein artgerechtes Zuhause?
Pestritu und Pupu
Geimpft
Gechippt
Notfall
Pestritu ist nun bereits schon 14 Jahre und sein bester Freund Pupu mit seinen 10 Jährchen, suchen DRINGEND ein Zuhause. Zurzeit leben beide gemeinsam bei einer Familie in Rumänen. Leider kann die Familie die beiden, wegen Umzugs nicht behalten. Der kleine Pestritu lebt seit Welpenalter bei der Familie und vier Jahre später kam der kleine Pupu dazu. Beide leben nun schon 10 Jahre zusammen und wir würden uns sehr wünschen, dass Pestritu und Pupu gemeinsam ihren Lebensabend erleben dürfen.  Wir wissen das es sehr schwierig wird aber dennoch möchten wir es nicht unversucht lassen ihnen den Wunsch zu erfüllen. Sie verlieren schon ihrer menschliche Familie dann sollen sie nicht noch ihren besten Freund verlieren, weil sie sehr aneinander hängen. Beide leben gut mit einer Katze im Haus zusammen. Sie sind gut sozialisiert und verstehen sich prima mit anderen Menschen und Artgenossen.  Auf Grund ihren gesetzten Alters möchten wir ihnen keine Kastration mehr zumuten. Beide Hunde sind nicht kastriert. Helfen Sie uns indem Sie Pestritu und Pupu gemeinsam eine Chance geben. Wir suchen Menschen die Zeit für unsere Senioren haben und eher gemütliche Spaziergänge mit ihnen unternehmen. Auch über einen Garten würden sich die zwei sicher sehr freuen.   Da beide einen verkürzten Schwanz haben dürfen sie nur nach Deutschland oder Öserreich vermittelt werden. Wir leisen hier Vermittlungshilfe für unseren Partner Verein ein Herz für Streuner.   Wer schenkt Pestritu und Pupu das Glück ernert auf Erden? Wer ermöglicht ihnen einen gemeinsamen Lebensabend verbringen zu können? Wer hält das Glück für beide in seinen Händen?    
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Sonntag, 12. August 2018
Sonntag, 9. September 2018

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