Abschied von Smoothie

Wir haben so viele Erinnerungen an Smoothy. Ich habe ihn in Faurei kennen gelernt und den lieben Hund sobald es möglich war in die Schweiz geholt. Hier hat er sein Traum-Zuhause bei Marlies und Edgar gefunden. Er hat viele Vorkontrollen gemacht, zum Hundegottesdienst beigetragen und uns auf den Hilf dem Tier Spaziergängen begleitet. Wir werden ihn sehr vermissen.

Fellnase «Smoothy» 2008 – 2021

Mit grosser Trauer und Bestürzung müssen wir das Ableben von unseren Smoothy vermelden. Diese Nachricht tut uns tief im Herzen sehr weh! Am Vormittag noch auf seinem morgendlichen und jeweils Herz erfrischendem Spaziergang der Aare entlang, nahm am Nachmittag unerwartet, einen sehr traurigen Abschluss. Es ging ihm innert Minuten zusehend schlechter und es begann sein Kampf um das Ueberleben, trotz ärztlicher Hilfe und unserer vollen Hingabe und mit seiner Tapferkeit nicht besiegen konnte.
Wir haben einen sehr lieben, treuen und allseits, bei Mensch und Hund, beliebten Begleiter verloren. Seine Dankbarkeit für das noch erhaltene schöne Leben nach seinen Zwingerjahren war grossartig. Vom Spaziergang bis hin zu Auslandferien, aber auch im gewohnten Zuhause mit ihm teilen zu können, hat unser Zusammensein sehr positiv geprägt und hinterlassen nur sehr schöne Erinnerungen.

Auch als Begleiter bei meinen «Vorkontrollen» bei Interessenten für einen Hund aus Hilf dem Tier Katalog hat er sofort eine Wärme und Vorfreude gegenüber den Kunden erzeugen können. Diese haben so schon einen Eindruck für ihre neue «Fellnase» bekommen. Wir und viele aus unserem Bekannten-/Freundschaftskreis werden Smoothy mit uns vermissen, was auch ein schöner Trost für uns ist.

Smoothy, wir alle haben Dich immer in unserem Herzen dabei.

In stiller Trauer, Marlies und Edgar

 

Spendenaufruf
Leider haben einige Hunde aus der Slowakei mit Herzwürmern zu kämpfen. Der Herzwurm ( Dirofilaria immitis) wird durch etliche Arten von Stechmücken übertragen. Er siedelt sich im Herz und der Lunge an und gibt seine Larven in den Blutkreislauf ab. Da diese kleinere Blutgefässe verstopfen,  kommt es zu einer mangelnden Sauerstoffversorgung von Lunge, Leber und Niere. Ein Herzwurmbefall kann also nicht zur zu Herzversagen, sondern auch zu tödlichen Funktionsstörungen anderer Organe führen.  Vor einer Einreise in die Schweiz werden die Hunde auf Herzwürmer getestet und die Adoptanten entsprechend informiert. Ist der Herzwurmtest positiv, wird in der Schweiz ein zweiter Test durchgeführt. Zeigt dieser ebenfalls einen Herzwurmbefall an, muss eine langwierige und teure Behandlung begonnen werden: Im ersten Monat erhält die Fellnase jeden Tag Tabletten (Doxycyclin). Danach wird das erste Mal das Herzwurmmedikament gespritzt (Immiticide). Einen Monat später folgen die 2. und 3. Spritze. Dazwischen muss gewährleistet sein, dass der Hund strikt ruhig gehalten wird. Dies weil durch das Abschwemmen der Würmer, eine Thrombosegefahr für den Hund besteht. Danach wird für mögliche letzte Larven Milbenmax/Moxiclear o.ä. gegeben und nach 3 bis 6 Monaten noch einmal beim Tierarzt getestet, ob noch Herzwürmer vorhanden sind. Erst dann ist der Prozess abgeschlossen. Danach sind die Hunde vollständig gesund und bekommen auch keine Herzwürmer mehr. Die Behandlung (Medikamente+Tierarztkosten) ist sehr teuer und wird vollständig vom Verein übernommen. Die Kosten pro Hund belaufen sich auf ca. Fr. 1'500.00 bis Fr. 2'000.00 (je nach Grösse und Gewicht). Dies vor allem aufgrund des teuren Medikaments Immiticide. Im Moment sind 14 (!) Hunde in Behandlung. Wir wussten schon im Voraus, dass es teuer wird. Trotzdem kommen wir langsam an unsere Grenzen mit diesen oder möglichen weiteren Behandlungen. Wären die Hunde jedoch in der Slowakei geblieben, wären sie heute vermutlich schon tot. In der Slowakei können die Hunde mit Herzwürmer nicht behandelt werden, da die nötigen Medikamente nicht zugelassen sind.  Die Fr. 10'000.00 wären für uns und die Hunde eine RIESENGROSSE Hilfe, auch wenn es nicht die gesamten Auslagen deckt.  Vielen DANK schon im Voraus, an jede einzelne Spende! Dadurch können weiterhin Herwurmbehandlungen durchgeführt und Leben gerettet werden.   
Samanta und Semir
Wohnungshaltung
Geimpft
Gechippt
Kastriert
Notfall
Aufenthaltsort: Tierheim Hurbanova/Slowakei Herkunft: Slowakei Geburtsland: Slowakei Vermittelnde Organisation: Hilf dem Tier / Sitz in Rümlang  Samanta, weiblich, geb. 17.03.2017, FeLV negativ, FIV positiv Semir, weiblich, geb. 01.08.2016, FeLV negativ, FIV positiv   beide sind kastriert, geimpft, gechippt, Parasiten behandelt   Geschichte Samanta: (von der Finderin & Pflegestelle) "Ich habe sie am 23. Dezember 2020 von der Arbeit mit nach Hause genommen. Allerdings habe ich mich schon lange vorher um sie gekümmert. Sie wurde sterilisiert, als sie noch draußen lebte, weil wir an meinem Arbeitsplatz immer kleine Kätzchen hatten.  Samanta und ihre Freundin Semir kamen sozusagen immer zum Fressen vorbei. Sie hatten einen Platz, wo sie schlafen konnten. Sie wurden "unsere" Katzen.  Samantas Augen begannen zu tränen. Ich brachte sie zum Tierarzt. Sie konnte nicht fressen, ihr Maul sabberte, ihr Zahnfleisch war entzündet, ihre Nase lief und beim Einatmen hatte sie ein seltsames Geräusch. Auch ihr linkes Ohr war angebissen. Beim Tierarzt ergab der Test, dass sie FIV-positiv ist. Sie hatte auch Ohrenschmerzen, die sie vorher nicht hatte. Nach einer mehrwöchigen Behandlung mit Antibiotika, Augentropfen, Immunsystemstärkungsmittel und Ohrentropfen waren nicht nur ihre Augen, sondern auch ihr Ohr endlich sauber. Zuerst war sie sehr schüchtern und versteckte sich in unserer Wohnung, weil sie sich in der neuen Umgebung nicht zurechtfand. Nach einer Weile schlief sie in unserem Bett wie eine Königin. Sie ist unglaublich verspielt, das Rattenspielzeug ist ihr Favorit. Samanta ist ein bisschen dominanter. Leider begann Samantas linkes Auge im Juli 2021 zu tränen. Sie bekam wieder ein Antibiotikum und ich behandle ihr linkes Auge auch jetzt noch. Der Tierarzt sagte, da sie eine FIV-positive Katze ist, wird sie wahrscheinlich für den Rest ihres Lebens Probleme mit ihrem Auge haben. Sie wird bessere und schlechtere Tage haben. Geschichte von Semir: (von der Finderin & Pflegestelle) "Zuerst muss ich ihren Namen erklären. Wenn ich den Namen Semir in ungarischer Sprache aufschreibe und ausspreche, sieht er wie folgt aus: "SZEMIR". Der erste Teil "SZEM" bedeutet auf Deutsch "Auge". Ich dachte, das wäre ein passender Name für sie und auch ein bisschen lustig. Also wurde sie SEMIR. Nun, jetzt, wo ich ein neues Zuhause für sie suche, ist es nicht mehr so lustig, weil jeder denkt, sie sei ein Kater. :-) Genauso wie Samanta, sie ist von meiner Arbeitsstelle, sie wurde sterilisiert. Ich hatte das Gefühl, dass sie auch FIV-positiv sein könnte, da sie immer zusammen waren, als sie draußen waren. Im Mai 2021 habe ich sie fast eine ganze Woche lang nicht gesehen. Ich machte mir Sorgen, dass etwas mit ihr passiert sein könnte. Als sie zum Fressen kam, sah ich, dass mit ihrem linken Auge etwas nicht in Ordnung war (das Auge, in dem sich zuvor Flüssigkeit angesammelt hatte). Eigentlich hatte sie gar keins mehr. Nach einem Tierarztbesuch musste ich ihr Auge 4-5 Tage lang behandeln, weil es entzündet war. Nach der Behandlung musste das, was von ihrem Auge noch übrig war, herausoperiert werden. Während der Operation suchte der Tierarzt nach einem Grund, was mit ihrem Auge passiert sein könnte. Es befand sich keine Kugel darin. Es sieht so aus, als hätte es jemand (vielleicht eine andere Katze) oder etwas anderes herausgestoßen. Außerdem hat der Test ergeben, dass sie eine FIV-positive Katze ist. Seit dem 25. Mai 2021 lebt Semir also bei uns. Sie begann sehr schnell, ihre neue Umgebung zu genießen. Sie war neugierig auf alles. Im Gegensatz zu Samanta hatte sie vorher weniger Kontakt zu Menschen. Semir war vor einem Jahr, als wir eine Sterilisation vornehmen lassen mussten, nicht leicht einzufangen. Es wurde besser, als ich sie die ganze Zeit fütterte. Sie liebt ihr Bäuchlein. Sie ist lieb, spielt auch mit den Spielsachen. Sie ist wie ein Pirat mit ihrem einen Auge. Ich sage ihr immer wieder, dass sie wunderschön ist." Wir wünschen uns für die zwei süssen Samtpfoten ein liebevolles und auch geduldiges Zuhause, wo sie ankommen und ganz viel Liebe erfahren dürfen. Sie suchen für die beiden Süssen ein Zuhause als reine Wohnungskatzen in einer genug grossen Wohnung (mind. 80m2) mit einem genug grossen, gesicherten Balkon oder gesichertem Freigang. Für reine Wohnungskatzen ist es extrem wichtig, dass für genügend Beschäftigung und Platz gesorgt ist. Sie könnten auch gut in eine Familie mit Kindern, welche den Umgang mit Katzen kennen.
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