Dienstag, 18. Juli 2017

Aktuelle Situation im Tierheim Faurei

Update 20. Juli 2017:

Die Ereignisse überschlagen sich! Nachdem die Gemeinde trotz ihrer Zusage, den Shelter bis Oktober zu betreiben, immer wieder Vereinbarungen gebrochen hat, der Tierarzt sich frustriert zurückgezogen hat und schlussendlich der einzig verbliebene Mitarbeiter, der die Hunde versorgt hat, von einem Tag auf den anderen alles hin geschmissen hat, hat Irina nun „Fünf vor Zwölf“ das Unmögliche geschafft! Sie hat einen Privat-Shelter gefunden, welcher bereit ist, den Rest der Faurei-Hunde zu beherbergen! Dort werden sie in Sicherheit sein. Einige Hunde durften bereits heute schon den Shelter verlassen, der Rest folgt schnellstmöglich nächste Woche. 
Wir sind überwältigt und unendlich erleichtert, dass diese aufreibende Situation endlich ein Ende gefunden hat. Allen Spendern, Helfern und denen, die mitgefiebert haben, ein ganz herzliches Dankeschön! Ohne eure Hilfe hätten auch die Hunde, die schon ausreisen durften, nicht gerettet werden können. Nun werden wir uns vorerst auf die Herzwurm-Hunde konzentrieren, die noch in verschiedenen Kliniken in Rumänien behandelt werden und diejenigen, die seit kurzem hier sind und sich immer noch ein schönes Fürimmerzuhause wünschen.

 

Update 17. Juli 2017:

Die Situation in Faurei hat sich leider zugespitzt, obwohl uns zugesichert wurde, den Shelter bis Oktober weiter zu betreiben. Die Lage ist sehr angespannt. Der Tierarzt und die Sheltermitarbeiter sind nicht mehr vor Ort, so dass Irina eine Frau angestellt hat, welche die Hunde notdürftig mit Futter und Wasser versorgt. Niemand weiss wie es weitergeht. Die Hunde sollten so schnell wie möglich in Sicherheit gebracht werden - doch wohin?! Die Hoffnung, dass 40 Hunde in einen Privatshelter gebracht werden können, hat sich leider zerschlagen. Gestern konnte Irina fünf Herzwurmhunde in die Klinik bringen. Gleichzeitig nahm sie vier Hunde mit, welche am Donnerstag nach Deutschland reisen können. Diese warten nun bei einer rumänischen Tierärztin auf die Ausreise. Weitere 6 Hunde könnten nächste Woche nach Deutschland ausreisen. Wir drücken alle Daumen, dass sie es schaffen. Dann sind noch 56 Hunde im Shelter, für die wir weiterhin nach Möglichkeiten in Rumänien suchen werden. Da sie sehr scheu sind, ist eine Vermittlung in die Schweiz schwierig. Doch wir werden nicht aufgeben und kämpfen bis zuletzt!

 

Update 9. Juli 2017:

Die Lage in Faurei ist immer noch angespannt. Wir haben zwar die Zusage der Behörden, dass die Schliessung des Heims erst im Oktober umgesetzt wird, doch die Gemeinde und der zuständige Tierarzt wollen das Kapitel Hunde in Faurei salopp gesagt „endlich erledigt haben“. Man weiss also nicht, was ihnen als nächstes in den Sinn kommt ... 
Seit Mai konnten ca. 30 Hunde das Tierheim verlassen. Nun sind es noch 83, von denen nochmals 18 diesen Monat reisen dürfen. Leider wurde bei einigen der Hunde, die eigentlich schon einen Platz in der Schweiz hatten, Herzwürmer festgestellt. Herzwürmer sind heilbar, nur unbehandelt führen sie zum qualvollen Tod des Tieres. Wir sind nur ein kleiner Verein und haben uns mit der Rettung der Faurei-Hunde viel vorgenommen, doch wir wollen diese Hunde nicht einfach so aufgeben! 
Nun gilt es also zusätzlich noch, die 6 Herzwurmhunde Alaska, Piedro, Chilly, Bruno, Saro und Tiffany medizinisch behandeln zu lassen, damit auch sie ausreisen können! 

 

Update 25. Juni 2017:

Sechs Hunde haben dank Sponsoring ein Ticket in die Schweiz erhalten. Zwei davon müssen leider den nächsten Transport überspringen, da sie in Rumänien noch medizinisch behandelt werden. Doch der Faurei-Shelter leert sich bald! Es sind nun zwei Transporte geplant und an die 30 Hunde werden fahren dürfen. Für 50!!! weitere und besonders scheue Hunde konnten wir einen geeigneten - und freundlichen!  - Platz in Rumänien finden, wo sie erst einmal in Sicherheit sein werden. Danach ist der Plan, sie langsam an den Menschen zu gewöhnen.

 

6. Juni 2017:

Der Gemeinderat von Faurei hatte Mitte April einem Aufschub der Schliessung des Tierheims in Faurei bis Oktober zugestimmt. Bedingung war, dass wir die Futterkosten bis dahin übernehmen, da die Gemeinde kein Geld mehr für die Tiere ausgeben möchte. Um die Hunde nicht sterben zu lassen, haben wir zugestimmt und einen Spendenaufruf veröffentlicht.


Wir sind überwältigt von so viel Anteilnahme am Schicksal der Faurei-Hunde!! Ihre Futterversorgung bis Oktober ist nun gesichert und 12 Hunde haben schon ein Ausreiseticket in die Schweiz erhalten! Wir bleiben weiterhin am Suchen von Pflege- und Endstellen, um so viele wie möglich in Sicherheit zu bringen. Für die Anteilnahme und Unterstützung ein herzliches "Vergelt´s Gott" an alle, die aktiv geholfen und mitgefiebert haben!


Corinne Brunner war am Pfingstwochenende in Rumänien, um sich die einzelnen Hunde nochmal genau anzuschauen, Kontakte zu knüpfen und vor Ort einige Optionen, wo wir sie unterbringen könnten, zu evaluieren. Denn leider gibt es im Tierheim auch viele scheue Tiere, die sich nicht anfassen lassen, was eine Vermittlung natürlich erschwert. Es sind nun noch aktuell noch 110 Hunde in Faurei. Wenn man bedenkt, dass auch schon über 300 Hunde dort gehaust haben, scheint das nicht viel. Trotzdem ist der Stress und die Langeweile für die Hunde gross, so dass es viele Übergriffe und Mobbing untereinander gibt. Kürzlich bei zwei Hunden leider auch mit Todesfolge. Die Hunde haben kaum Menschenkontakt, zweimal pro Tag schaut ein Arbeiter nach ihnen, füttert sie und spritzt die Kennels aus. 
 
Für die etwa 20 schwanzlosen Hunde, die nie in die Schweiz reisen dürfen, hat sich der deutsche Tierschützer Michael Mo bereit erklärt, sie zu registrieren und ein paar von ihnen auch auf seinen Tierschutzhof zur Vermittlung aufzunehmen. Wir sind sehr dankbar, für so viel Unterstützung von allen Seiten. Gemeinsam sind wir stark! :-)
 
 
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