Die Herkunft unserer Katzen

Vrenis Katzenauffangstation im Churchavon Jura

 
Im Jahr 2008 sind wir aus dem Thurgau in den Jura umgezogen und haben hier ein unerwartetes und unermessliches Katzenelend vorgefunden.
 
Jedes Jahr werden unzählige Jungtiere ertränkt, erstickt, totgeschlagen, vergast oder erschossen, weil sie unerwünscht sind und die Verantwortlichen die Kosten für eine Kastration scheuen oder bewusst auf Kastrationen verzichten, sei dies aus Gründen des Aberglaubens, falsch verstandener Religion, Gleichgültigkeit oder Missverständnissen. Viele Tiere sterben zudem an Krankheiten, werden Opfer des Verkehrs oder von Jägern erschossen. (http://www.netap.ch/de/aktivitaeten/kastrationen/schweiz)
 
Da wir uns bereits im Thurgau aktiv für den Tierschutz einsetzten, engagieren wir uns nun auch in Courchavon  auf privater Basis weiterhin für Katzen/Tiere  in Not und führen seither eine vom kantonalen Veterinärdienst bewilligte und kontrollierte Auffangstation.
 
Der Tierschutz ist hier über die AJPA (Association Jurassienne de Protection des Animaux) organisiert. Über unsere Kontakte konnten wir die Organisation NetAP zu Aktivitäten im Jura motivieren, dies führte zu einer sehr effizienten Zusammenarbeit. 4 Mal jährlich werden nun im Jura in Zusammenarbeit mit NetAP und jurassischen Tierärzten Katzenkastrationsaktionen durchgeführt, pro Aktion zwischen 60-80 Tiere. 
 
Unsere Auffangstation in 2922 Courchavon übernimmt, betreut und verpflegt alle Katzen (Verzichtskatzen, zum euthanasieren abgegebene Katzen etc.), die durch die AJPA oder die lokalen Tierärzte nicht platziert werden können. Ebenfalls übernehmen wir Jungkatzen, die bei der Kastration der Mütter nicht auf den Bauerhöfen verbleiben können, Katzen die nach Kastrationsaktionen nicht zurück gebracht werden können sowie Tiere, die eine Nachsorge benötigen.
 
Seit 2014 konnten wir mit Hilfe unseres Netzwerkes unzählige Katzen an Lebensplätze und trächtige Katzen/Mütter mit Welpen an Pflegeplätze vermitteln. Die Alternative für diese Katzen aus dem Jura wäre die Euthanasie, sofern die Tierärzte dazu bereit wären.  
 
Anlässlich der neuen Vorschriften für die Zulassung, die ab 1. Januar 2016 in Kraft getreten sind, erfolgte auf Anordnung des Veterinäramtes eine Inspektion der Katzenstation durch einen Agronomen und einen Tierarzt. Es gab weder Beanstandungen noch Verbesserungsvorschläge. Die Bewilligung wurde für 50 erwachsene Katzen ausgestellt. 
 
 
 
 
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