Die Herkunft unserer Hunde

Update August 2017:
Leider wollte die Gemeinde Faurei das staatliche Tierheim nicht mehr weiter betreiben und hat den Betrieb Ende Juli 2017 eingestellt. Die verbliebenen Hunde konnten rechtzeitig gerettet werden und somit ihrer Tötung entgehen (siehe separate Berichte).
 
Januar 2017:
Unsere Hunde kommen aus dem Shelter Faurei, einem kleinen, staatlichen Tierheim ca. 2 Autostunden von Bukarest entfernt. Im Moment leben ca. 150 Hunde dort, die in fünf Kennels aufgeteilt sind.
 
Es gibt in Faurei keine offiziellen Tötungsaktionen, doch es kommt vor, dass sich Anwohner über freilaufende Hunde beschweren und diese dann eingefangen und ins Tierheim gebracht werden. Sind sie einmal dort, dürfen sie nicht mehr freigelassen werden und müssen dort bis zu ihrem Tod verbleiben.
 
Sie fristen dort ein Leben unter widrigsten Umständen,  sie leiden unter Schmutz, Lärm, Kälte und Hitze. Rangniedrige Tiere werden in den überfüllten Gehegen häufig gemobbt. Ältere Tiere leiden besonders, sie haben keine Rückzugmöglichkeiten und erkranken schneller aufgrund der schlechten Lebensbedingungen. Die Mitarbeiter spritzen die Gehege mit Wasser aus. Dadurch sind sie zwar kurzzeitig sauber, aber auch durchgehend nass und feucht. 
 
Durch unsere Zusammenarbeit mit diesem Shelter bekommen die Tiere zum ersten Mal überhaupt die Chance, das Tierheim zu verlassen. Einige der Hunde hatten schon das Glück, in der Schweiz umziehen zu dürfen. Es ist immer wieder wunderschön zu erleben, wie diese Hunde anpassungsfähig sind und sich innert kürzester Zeit zu liebenswerten Begleitern entwickeln.
 
Die Auswahl der Hunde, die wir auf unserer Seite vorstellen, treffen wir zusammen mit unserem rumänischen Team. Sie arbeiten mit den Hunden, d. h. sie testen sie in verschiedenen Situationen und führen Leinentrainings durch, damit die Hunde bestmöglich auf ihre Ankunft vorbereitet werden. 
 
Um aber auch das Leben der Hunde vor Ort erträglicher zu machen, planen wir folgende Projekte:
  • Anschaffung von Hundehütten: die vorhandenen Hütten reichen nur für einen kleinen Teil der Hunde, die restlichen Tiere liegen auf kaltem und teilweise nassem Betonboden.
  • Bau eines Grasauslaufs: Die Hunde können sich abwechslungsweise auf dem Grasauslauf etwas bewegen. 
  • Kastrationsaktionen für Besitzerhunde der Umgebung, damit eines Tages keine Hunde mehr auf den Strassen Faurei‘s leben müssen
  • Container aufstellen als medizinische Station zur Behandlung und wärmerer Unterbringung kranker Hunde, die das vorübergehend benötigen
  • Langfristiges Ziel: Umdenken der Bevölkerung, Pflegeplätze vor Ort finden, Lebensplätze vor Ort finden


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